Save me - Bonn sagt JA!

Die Bonner save me – Kampagne setzt sich für die dauerhafte Aufnahme und Integration von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen im Rahmen des Resettlement-Programms des UNHCR ein. 

Dazu entfaltet sie Aktivitäten in drei Bereichen:

  • Öffentlichkeitsarbeit für eine Willkommenskultur in Bonn

  • Politische Lobbyarbeit zugunsten eines nationalen Resettlement-Programms in Zusammenarbeit mit derzeit 55 anderen lokalen save me - Kampagnen

  • Individuelle Unterstützung von Flüchtlingen durch „Bildungspaten“, die Eltern und Kindern insbesondere beim Erwerb der deutschen Sprache helfen.  Derzeit werden Bildungspaten vorrangig an irakische Flüchtlinge vermittelt, die 2009 im Rahmen einer Resettlement-Aktion nach Bonn gekommen sind.

Unser Flyer

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Unsere Ziele

  • Einrichtung eines kontinuierlichen Programms zur Aufnahme von Flüchtlingen (Resettlement) durch die Bundesregierung entsprechend dem Anliegen des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen

  • Unterstützung der Flüchtlinge seitens der Kommune

  • Begleitung der Flüchtlinge durch Patinnen und Paten – je nach Zeit und Möglichkeit

Deutschland hat JA gesagt

Mit dem Beschluss vom 09.12.2011 haben die Innenminister von Bund und Ländern den dauerhaften Einstieg Deutschlands in ein kontinuierliches Flüchtlingsaufnahmeprogramm (Resettlement) beschlossen. Damit ist eine der Kernforderungen unserer Save me Kampagne erfüllt!

Zum Wortlaut des Beschlusses

Jetzt geht es um mehr: Noch ist die Zahl der aufzunehmenden Flüchtlinge mit je 300 in den kommenden drei Jahren wesentlich unter dem, was der Größe und Möglichkeit Deutschlands angemessen wäre.

Auch die Ausgestaltung des neuen Programms ist wichtig: Insbesondere die Erteilung eines Flüchtlingspasses gemäß Genfer Konvention wäre ein angemessener und wichtiger Schritt im Sinne des für die Betroffenenen vorgesehenen dauerhaften Schutzes.

Bonn hat JA gesagt

Die UN-Stadt Bonn hat bereits in 2009 mit einem Ratsbeschluss ein Signal gesetzt und ein deutliches „JA“ zur dauerhaften Aufnahme und Integration von Flüchtlingen im Rahmen des Resettlement-Programms des UNHCR gesagt.

Beratungsübersicht zum Bürgerantrag

"Resettlement" heißt: Ein neues Zuhause finden

Die Vereinten Nationen haben den Hohen Flüchtlingskommissar (UNHCR) beauftragt, für schutzbedürftige Flüchtlinge dauerhafte Lösungen zu finden. Der UNHCR drängt Deutschland seit 2007, ein jährliches Kontingent an besonders Schutzbedürftigen aus völlig überlasteten Erstzufluchtsländern dauerhaft aufzunehmen. Wir wollen mit der save me - Kampagne den UNHCR unterstützen. Ein breites Bündnis von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen und viele Einzelpersonen sind bundesweit bereits aktiv.
In der Fachsprache wird diese organisierte Aufnahme „Resettlement" oder „Neuansiedlung" genannt. Seit vielen Jahren stellen z.B. die USA, Kanada, Schweden, Dänemark und die Niederlande jährliche Quoten für die Aufnahme von Flüchtlingen zur Verfügung. Deutschland hat sich bereit erklärt, in den Jahren 2009 und 2010 zusammen 2500 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Irak aufzunehmen. 32 dieser Flüchtlinge sind in Bonn eingetroffen.

Alle Forderungen der save me - Kampagne

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